Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
 Wöchentlich an die Haushalte in Aumühle, Barsbüttel, Boberg, Börnsen, Braak, Brunsbek, Glinde, Oststeinbek, Reinbek, Stapelfeld, Wentorf, Witzhave und Wohltorf
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   Nr. 8
   19. Februar 2019
   51. Jahrgang
   
   
OSTSTEINBEK
Mit der Volkshoch- schule zum Erfolg

Das neue Semester- programm der Volkshoch- schule Oststeinbek liegt vor. Es bietet ein umfangreiches Spektrum mit bewährten und neuen Lehrgängen. Alle, die sich fortbilden wollen, finden Angebote aus den Bereichen Gesellschaft & Leben, Kultur & Gestalten, Gesundheit & Fitness, Fremdsprachen sowie Arbeit & Beruf. "Lassen Sie sich von unserem breit gefächerten Kursangebot inspirieren", lädt VHS-Leiterin Marika Sachse alle Lernwilligen ein. So können Kurse im Bereich "Arbeit und Beruf" dazu beitragen, die persönliche Profes- sionalität auszubauen.

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BARSBÜTTEL
Rathaussanierung belastet den Haushalt

"Für 2019 nähern wir uns einem Minus von 20 Millionen Euro", sagt Holger Fischer. Seit zwölf Jahren ist der 59-Jährige als Kämmerer für die finanziellen Angelegen- heiten der Gemeinde Barsbüttel zuständig.
"Im Jahr 2018 kommen wir auf ein Minus von 7,5 Millionen Euro. In diesem Jahr wird die Rathaus- sanierung unseren Haus- halt stärker ins Minus bringen als im Vorjahr", so der Fachbereichsleiter Finanzen. Ein Minus, das nicht überraschend kommt, sondern geplant war. "Wir haben bei jeglicher Planung immer die Nachhaltigkeit im Blick", sagt Holger Fischer. Gemeint ist, dass ein Minus in dieser Höhe nur möglich ist, wenn die Schulden im Folgejahr gedeckelt sind.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Reinbek
Gesine Schwan hält die Festrede


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Die Stadt Reinbek zeichnete erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler aus
Tolle Leistungen gewürdigt

Die D-Jugendmannschaft des FC Voran Ohe wurde für ihre hervorragenden Leistungen in der vergangenen Saison ausgezeichnet.

Foto: Brockmann

Reinbek (bro) - Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler gehören zu den wichtigsten Aushängeschildern einer Stadt. Das wissen auch Politik und Verwaltung der Stadt Reinbek. Aus diesem Grund ehrte die Stadt jüngst zum 10. Mal die erfolgreichsten Turner, Fußballer, Schwimmer und Tänzer aus Sportvereinen und Schulen.
Im Hofsaal des Schlosses fanden sich auf Einladung von Bürgervorsteher Christoph Kölsch und Vize-Bürgermeister Peter Huschke 77 Sportlerinnen und Sportler mit ihren Trainern, Betreuern und Angehörigen ein, um Auszeichnungen für ihre oftmals außergewöhnlichen Leistungen entgegenzunehmen. Darunter befanden sich acht Mannschaften, zwei Tanzpaare und sieben Einzelpersonen, die zum Teil sogar auf internationaler Ebene erfolgreich waren.
"Unsere Sportler haben im vergangenen Jahr wieder Spitzenleistungen gezeigt. Auf nationaler und auch auf internationaler Ebene waren sie in ihren Disziplinen hervorragende Botschafter für die Stadt Reinbek", betonte Erster Stadtrat Peter Huschke beim Festakt im Hofsaal des Schlosses. Zusammen mit Bürgervorsteher Christoph Kölsch zeichnete er acht Teams und ein Dutzend Einzelpersonen aus.
Für den Bereich Breitensport wurde die D-Jugend-Fußballmannschaft, Jahrgang 2007, des FC Voran Ohe geehrt. Das Team gewann in der Spielzeit 2017/ 2018 in seiner Liga. Bei der Meisterschaft in der Frühjahrsstaffel 2018 des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) siegte die Mannschaft in allen Spielen. Außerdem belegte sie den vierten Platz der Bezirksliga, der leistungsstärksten Liga des HFV für Kinder dieses Jahrgangs.
Das Schwimm-Team der TSV Reinbek mit Nele Golomb, Roman Bukowiecki und Tjark Lindh sowie Trainerin Birgit Krebs wurde für seine hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Nele Golomb wurde im vergangenen Jahr Landesjahrgangsmeisterin über 100 Meter Schmetterling. Außerdem wurde sie norddeutsche Vize-Jahresgangsmeisterin über 100 Meter Schmetterling und gewann Bronze über 50 Meter Schmetterling. Roman Bukowiecki wurde 2018 vier Mal Landesjahrgangsmeister in seiner Altersklasse. Bei den Kurzbahn-Meisterschaften in Kiel holte er Gold über 100 und 200 Meter Rücken. Tjark Lindh wurde 2018 dreimal Schleswig-Holsteiner Vize-Jahrgangsmeister und holte Silber über 200 Meter Lagen, 200 Meter Rücken und 200 Meter Brust.
Auch im Leistungssport Tanzen finden sich Reinbeks Sportlerinnen und Sportler auf den vorderen Plätzen. Thomas und Birgit Schuldt von der TSV Reinbek waren mit ihrer Trainerin Birgit Bendel-Otto erfolgreich. Sie haben 2018 erneut eine sehr erfolgreiche Saison absolviert und erreichten den Titel Landesmeister Schleswig-Holstein in der Klasse Senioren I C-Latein und Senioren II C-Latein. Dafür gab es viel Beifall.
Nach der Ehrung der Sportlerinnen und Sportler fanden sich die Teilnehmer ein, um auf ihre Erfolge und die hervorragenden Leistungen anzustoßen. Natürlich wurden auch Erinnerungen an die spannenden Wettkämpfe ausgetauscht.
Die Ehrung im Schloss ist zu Anfang eines neuen Jahres wieder Motivation für die Sportler, auch im neuen Jahr ebenso gute Leistungen bei den Wettkämpfen zu zeigen. Peter Huschke wünschte allen, dass ihnen das wieder gelingt.




Informationen zum Ausbau Möllner Landstraße
Plan mit vielen Vollsperrungen

Bürgermeister Zug begrüßte die Zuhörer und stellte die Experten vor (v.l.): Andreas Treumann, Heiko Braeger (beide LBV), Björn Schönefeld (Kreis Stormarn) und Nils Dahmen (VHH).

Foto: Schult

Glinde (bs) - Was passiert nun genau, wenn die Möllner Landstraße saniert wird? Das wollten zahlreiche Glinder erfahren und fanden sich zur Informationsveranstaltung ein. Die Stadt hatte dazu die Experten des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV), der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) und des Kreises Stormarn eingeladen. Sie sollten erklären, welche Sperrungen und Umleitungen vorgesehen sind und in welchen Taktungen die Busse fahren werden, konnten aber noch nicht alle Fragen von Bürgern und Geschäftsleuten beantworten.
Dazu gehörte die Frage nach der Baufirma, die die Arbeiten ausführen wird. Denn die Ausschreibung laufe noch, der Auftrag sei somit noch nicht vergeben, so Andreas Treumann, verantwortlich für die Planung beim LBV. Die Arbeiten werden am 1. April beginnen, versicherte er jedoch. Er rechne damit, dass der Zeitplan umgesetzt werden könne. Der sieht vor, dass die Baustelle mit vielen Vollsperrungen die Möllner Landstraße entlang wandert von der Stadtgrenze bei Neuschönningstedt beginnend bis nach Oststeinbek. Einige Sommerwochen ohne Busverkehr in der Innenstadt wird eine Folge sein. Ein Jahr in dem alle, die sich in Glinde bewegen, mit immer neuen Einschränkungen fertig werden müssen, steht bevor.
Insgesamt werden rund 3,5 Kilometer Straße saniert. Es sei eine Fahrbahn, die es dringend nötig habe, betonte Andreas Treumann. Untersuchungen hätten gezeigt, dass es im Untergrund teilweise schon Auflösungserscheinungen gebe. Es reiche daher nicht, nur die Fahrbahndecke zu erneuern. Das verlängere die Bauzeit.
Dennoch wurden relativ kurze Abschnitte gebildet, von denen keiner länger als fünf Wochen dauern soll.
Start ist an der K80 bei Neuschönningstedt. Dort werden mit der Möllner Landstraße auch die Auf- und Abfahrten der Kreisstraße saniert, die dann nicht genutzt werden können. Die durchgehende Fahrbahn der Kreisstraße bleibt allerdings unverändert und auch die Möllner Landstraße bleibt zunächst noch frei. Zwei Wochen sind für diesen ersten Teil eingeplant. Danach gibt es eine Vollsperrung der Möllner Landstraße. Allerdings wird sie nur bis zum Kreisverkehr an den Gewerbegebieten Berliner Straße und am Biedenkamp reichen. Denn die sollen auch weiterhin erreichbar sein, unter anderem müssen die Busse jederzeit vom Betriebshof fahren können. Um das zu gewährleisten, wird der Kreisverkehr nicht in die Straßensanierung einbezogen. Denn beide Gewerbegebiete haben nur diese eine Anbindung. Nur eine Zufahrt, das wird auch das Pro-blem im weiteren Verlauf der Bauarbeiten. Etwa wenn mit Vollsperrungen der Abschnitt bis zum Baugebiet An der alten Wache in Angriff genommen wird. Der Abschnitt ist so bemessen, dass immer eine Zufahrt zum Wohngebiet An der alten Wache genutzt werden kann. Für Olande und Groothegen ist das nur möglich, wenn der Fußweg zwischen beiden Wohngebieten für Autofahrer geöffnet wird. Er ist zu schmal für Begegungsverkehr, so wird eine Ampel aufgestellt, um die Durchfahrt zu regulieren. Da weiterhin Fußgänger und Radfahrer, unter anderem Kinder auf dem Schulweg dort entlang müssen, machen sich die Eltern Sorgen, dass ihre Kinder gefährdet werden. Es gebe keine Alternativen, erklärte Treumann. Diese Phase werde aber nur zwei Wochen, vom 27. Mai bis zum 9. Juni dauern. Die Idee von Anliegern, auch den Sandweg bis zum Biedenkamp für wechselseitigen Verkehr zu öffnen, sieht das LBV als nicht praktikabel an. "Wir haben uns das angesehen", versicherte Planer Treumann. Doch die Strecke sei dafür zu lang.
Vom 10. Juni bis zum 14. Juli wandert die Baustelle weiter ins Zentrum. Dabei wird die Einmündung Am Sportplatz ausgespart. Dort soll mit dem Baugebiet am Gleisdreieck ein Kreisverkehr entstehen. Der Kreisel ist Teil der Erschließung und kann aus finanziellen Gründen nicht vorher gebaut werden, erklärte Bürgermeister Rainhard Zug auf Fragen der Bürger.
Wenn das Straßenstück bis zum Oher Weg an der Reihe ist, wird mit wechselnden halbseitigen Sperrungen gearbeitet. Der Oher Weg und die Avenue Saint Sebastien werden als Umleitungsstrecken angeboten. Vom 10. Juni bis zum 14. Juli ist die Sanierung dieses Abschnittes vorgesehen. Vom 15. Juli bis zum 11. August geht es durch das Stadtgebiet in Glinde, Umleitungsstrecken verlaufen dann unter anderem durch den Papendieker Redder, wo Halteverbote angeordnet werden. Das gelte auch für Busse, die den Weg nehmen müssten, damit sie überhaupt nach Glinde fahren könnten, erklärte Nils Dahmen vom VHH. Dabei wird unter anderem eine Buslinie durch Kupfermühlenweg und Mühlenweg führen.
Wie die Umleitungsstecken verlaufen, Buslinien und Fahrpläne eingerichtet werden, wird von den Verkehrsbetrieben noch veröffentlicht.









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