Die Freiwillige Feuerwehr ist in den drei Ortsteilen gut aufgestellt
Brunsbek: Geballte Löschkraft
 Brunsbek. Bürgermeister Olaf Beber (Mitte) und die Ortswehrführer Ralf Müthel für Papendorf (links) mit dem neuen HLF 20/16 sowie Sven Löwe für Langelohe (rechts) sind stolz auf so viel geballte Löschkraft. Foto: Heydasch
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Brunsbek (pt) - Viel Neues bei Personal und Technik gab es in den vergangenen Tagen bei der Freiwilligen Feuerwehr Brunsbek. Die Mitglieder der Ortswehren Langelohe, Kronshorst und Papendorf bestätigten ihren Gemeindewehrführer Ralf Müthel (45) für weitere sechs Jahre im Amt und wählten zu seinem Stellvertreter Martin Wessel (41), Ortswehrführer der Feuerwehr Kronshorst. Wessel folgt Enno Wittern, der neben seinem Amt als stellvertretender Gemeindewehrführer auch die Funktion des Ortswehrführers in Langelohe inne hatte. Er legte beide Ämter aus beruflichen Gründen nieder, bleibt der Einsatzabteilung seiner Wehr jedoch erhalten. In Langelohe wählten die Kamera-dinnen und Kameraden sodann mit großer Mehrheit Sven Löwe (45) zum neuen Wehrführer. Stellvertreter wurde Carsten Winkler (49). Bei der Ortswehr Papendorf gab es außer einer neuen Personalie auch eine große technische Neuerung. Dort war die seit einigen Monaten vakante Stelle des stellvertretenden Wehrführers neu zu besetzen. Mit großer Mehrheit wählten die Kameraden ihren Gerätewart Jörg Reiche (48) zum Stellvertreter von Ortswehrführer Ralf Müthel. Als neuer Gerätewart fungiert Johannes Fink. Auf den Hauptfeuerwehrmann kam sofort nach seiner Wahl eine Fülle von Aufgaben zu. Unter anderem der Betrieb des neuen Einsatzfahrzeugs. Es handelt es sich um ein gebrauchtes Löschgruppenfahrzeug vom Typ HLF 20/16 auf einem MAN-Fahrgestell. Das Fahrzeug verfügt über einen 1.600 Liter fassenden Löschwassertank, einen 400-Liter Schaummittel-Behälter, Dachmonitor (Wasserwerfer), Lichtmast, LED-Umfeld-Beleuchtung und einer Verkehrswarneinrichtung am Heck. Der Wasservorrat kann mit einer eingebauten Schnellangriffseinrichtung über einen 50 Meter langen Druckschlauch innerhalb kürzester Zeit an den Brandherd gebracht werden. Zur feuerwehrtechnischen Beladung gehören unter anderem hydraulische Rettungsschere, Spreitzer und Rettungszylinder für technische Hilfeleistungen. Der geräumige Mannschaftsraum bietet viel Platz. Breite Türen erleichtern das schnelle und sichere Ein- und Aussteigen im Alarmfall. Nach einem Beschluss der Gemeindevertretung wurde das Fahrzeug zum Preis von 75.000 Euro von einem Händler in Hessen gekauft. Das HLF 20 hat 40.000 Kilometer auf dem Tacho und war ursprünglich bei der Berliner Wehr im Einsatz.
Barsbüttel plant eine Zukunftswerkstatt
150.000 Euro für die Jugend

Barsbüttel. Wo sich derzeit die Skateanlage befindet, soll ein Jugendclub entstehen. Im Hintergrund: Schulgebäude und Sportplatz des WSC. Foto: Moszczynski
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Barsbüttel (mos) - Mit einer Zukunftswerkstatt will die Gemeinde Barsbüttel herausfinden, was sich die Mehrheit der Jugendlichen im Ort wünscht. Für die Verwirklichung der Wünsche wollen die Gemeindevertreter 100.000 Euro im Haushalt 2012 bereitstellen. Ein Skatepark für die Barsbütteler Jugendlichen ist damit vorerst vom Tisch. "Es sind überwiegend Jungen, die sich für Bolzplätze oder Skateanlagen interessierten, wir wollen aber auch an die Mädchen denken", erklärte CDU-Fraktionschef Christian Ebke bei den Haushaltsberatungen im Finanzausschuss, wo die Idee eine Mehrheit aus CDU und SPD fand. Wenn bei der Zukunftswerkstatt aber ein Skatepark herauskomme, sei das auch in Ordnung, so Ebke. Jugendpfleger Mathias Lenzmeier möchte die Jugendlichen im Ort nun im März zu ihren Wünschen befragen. Auch Bürgermeister Thomas Schreitmüller hatte eine Zukunftswerkstatt favorisiert, die Durchführung aber von der Zustimmung der Politik abhängig gemacht. Es mache keinen Sinn, die Jugendlichen zu befragen, wenn ihre Wünsche hinterher nicht umgesetzt werden könnten, sagte er damals. Im Ortsteil Willinghusen wollen die Politiker für die Jugendlichen weitere 50.000 Euro in den Haushalt einstellen. Im Gegensatz zu Barsbüttel-Ort, Stellau und Stemwarde hat dieser Ortsteil noch keinen Jugendtreff. Das wollte zuletzt der Willinghusener Sportclub (WSC) ändern und hinter dem Sportplatz neue Umkleiden sowie einen Jugendtreff aus Containern errichten. Doch der Verein zog seinen Bauantrag für dieses Jahr zurück. "Wir wollen eventuell unser Vereinsgebäude aufstocken oder neu anbauen und werden das mit der Gemeinde zusammen prüfen und planen. 2013 soll es dann losgehen", sagt WSC-Vereinsvorstand Torben Flemming. Der WSC ist in einem Anbau der Grundschule Willinghusen untergebracht und hatte im Herbst dem Hort "Wühlmäuse" einen Raum abgetreten, da die Zahl der betreuten Kinder stark angewachsen ist. Seitens der Gemeinde Barsbüttel hatte es zuletzt Überlegungen gegeben, die leer stehende Hausmeisterwohnung in der Grundschule für einen Jugendclub zu nutzen.
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