Nr. 38 / 16. September 2014 / 46. Jahrgang  
  
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Wentorfer Herbst am 20. und 21. September lockt mit vielen Attraktionen und Sonderangeboten
Ein buntes Programm für Groß und Klein

Wentorf. Der Wentorfer Herbst bietet für jeden Geschmack etwas: "Oktoberfest" und Auto-Scooter, Spendenmarkt, Kinderschminken und original bayerische Volksmusik.

Foto: Iwohn

Wentorf (hap) - "O'zapft is" heißt es - zumindest im übertragenen Sinne - am Sonnabend, 20. September, bei Möbel Schulenburg/Möbelpark Sachsenwald. Um 10 Uhr, und damit zwei Stunden eher als in München, wird das schon traditionelle "Oktoberfest" eröffnet. Damit fällt zugleich der inoffizielle Startschuss für den Wentorfer Herbst der Wirtschaftsinitiative (WIW), der traditionell mit einem verkaufsoffenen Sonntag am 21. September von 12 bis 17 Uhr lockt.
Auf die Besucher des Möbelhauses wartet ein buntes Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm mit vielen Attraktionen für Jung und Alt. Beim "Oktoberfest" im Festzelt spielt die original bayerische Kapelle "Alpentäler Bläser" an beiden Tagen ab 14 Uhr auf. Dazu werden bayerische Schmankerl angeboten. Erstmals können die Besucher ihre Kräfte an einem "Hau den Lukas" vor dem Festzelt messen und dabei kleine Preise gewinnen.
Auf einem kleinen Landmarkt werden unter anderem Äpfel aus dem Alten Land angepriesen, Honig und Honigprodukte, Gemüse, Blumen, Pflanzen und Stauden. Die jüngsten Besucher können sich von "Hexe Akiwa" phantasievoll schminken, vom Bungee-Trampolin in die Luft katapultieren lassen oder im Walking-Water-Ball über Wasser laufen. Auch ein Auto-Scooter für die kleinen - und etwas größeren - Besucher ist wieder im Angebot.
Am verkaufsoffenen Sonntag, 21. September, spielt traditionsgemäß ab 11 Uhr die BIB Jazzband im Festzelt auf. Das E-Werk Sachsenwald ist mit einem Infomobil auf dem Gelände vertreten. An einem Infostand präsentiert sich der Tierschutzverein Schwarzenbek. Und selbstverständlich darf auch diesmal die große Tombola mit wertvollen Preisen zugunsten einer karitativen Vereinigung nicht fehlen. Ab 12 Uhr ist auch der Verkauf des Möbelhauses geöffnet. Bis um 17 Uhr haben die Besucher Gelegenheit, das Sortiment zu studieren und sich über die Angebote zu informieren.
Auf die Besucher des Unternehmens wartet beim Wentorfer Herbst das gewohnt abwechslungsreiche kulinarische Angebot: Da gibt es im Festzelt original bayerische Schmankerl. Zur Stärkung werden auch Wurst vom Schwenkgrill, Schmalzgebäck, Crepes, Eis sowie Kaffee und Kuchen angeboten.
Zahlreiche Geschäfte an der Hauptstraße, am Südring und Südredder sowie im Casinopark laden zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Überall im Ort gibt es viele Aktionen und Attraktionen für große und kleine Besucher. Die Händler haben Angebote und tolle Rabatt-Aktionen. Bei Auto-Vorbeck am Südredder startet am 21. September um 11 Uhr der Wentorfer Spenden- und Flohmarkt. Bei Schuh Bode gibt es am verkaufsoffenen Sonntag wieder besondere Offerten. Angebote finden die Besucher auch im Einrichtungshaus Knutzen.
Am verkaufsoffenen Sonntag beteiligen sich mehrere Geschäfte im Casinopark mit verschiedenen Aktionen. Edeka Feinkost Schulz verwöhnt die Besucher mit Scampi-Pfanne, Wein sowie Bergedorfer Bier. An der Hauptstraße bieten Geschäfte ebenfalls Überraschungen, so der Oxhoft Weinhandel eine kleine Kunstausstellung.




Auswirkungen der FAG-Novelle in der Kritik
Katastrophe für Oststeinbek?

Oststeinbek. Bürgermeister Jürgen Hettwer fordert Änderungen.

Foto: Iwohn

Oststeinbek (mom) - "Richtig sonnig sieht der Himmel nicht aus", zog Bürgermeister Jürgen Hettwer sein Fazit, nachdem er vor dem Finanzausschuss die möglichen Folgen des neuen Finanzausgleichsgesetzes (FAG) vorgetragen hatte. Das soll die Ausgleichszahlungen zwischen wohlhabenden und ärmeren Kreisen und Kommunen im Land neu ordnen. Und auch der Ausschussvorsitzende Hendrik Maier (CDU) war sich sicher, dass das keine faire Sache ist. Denn im schlimmsten aller Fälle, so die Befürchtung, bleiben Oststeinbek bei Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 20,2 Millionen Euro etwa 1,02 Millionen übrig. Von den 57,9 Millionen Euro Finanzausgleichsumlage im Land gehen 50 Prozent an die Kreise, die andere Hälfte als Schlüsselzuweisung an die Gemeinden.
Und allein Oststeinbek zahlt, je nach endgültiger Fassung des neuen Ausgleichs, zwischen elf und 15 Prozent der FAG-Umlage des ganzen Landes allein, das sind etwa 6,5 und im schlimmsten Fall 8,4 Millionen Euro.
Das Anhörungsverfahren für das neue FAG im Landtag in Kiel läuft noch bis zum 17. September, dann steht die 2. Novelle zur Anhörung vor dem Innen- und Rechtsausschuss. Danach gibt es für Oststeinbek keine Möglichkeit mehr, Einfluss auf den Ausgang zu nehmen.
Nach der Lesung der 1. Novelle hätte Oststeinbek mit dem schlimmsten Fall rechnen müssen. Jetzt ist von einer um 300.000 Euro geringeren Belastung als beim ersten Gesetzentwurf die Rede. Aber auch das ist noch nicht sicher. Denn der Kreis hat durch die Neufassung des FAG ein Minus zur derzeit gültigen Fassung von 8,1 Millionen Euro. Dieses Minus will er durch eine Umlageerhöhung von 1,5 Prozent ausgleichen, was weitere Mehrkosten für Oststeinbek bedeutet. Die hohe Wirtschaftskennzahl, Messlatte für das FAG, ergibt sich zum einen aus den Gewerbesteuer -Einnahmen und zum andern aus dem Hebesatz für die Gewerbesteuer. Ist der gering, muss die Gemeinde viel in das Kreissäckel einzahlen. "Wenn wir den Hebesatz von jetzt 275 auf 375 Punkte anheben, wäre Oststeinbek finanziell besser gestellt. Etwa die Hälfte des Gewerbes, zum Beispiel Projektgesellschaften, würde dann vermutlich der Gemeinde den Rücken kehren, aber es blieben dann rund 4 Millionen Euro im Rathaus. Dadurch hätten der Kreis und damit das Land allerdings Einnahmeverluste von etwa 10 Millionen Euro", rechnete Hettwer vor.
Derzeit sollen nach dem neuen FAG im Kreis Stormarn Bargteheide 1 Million, Ahrensburg 1,5 Millionen, Barsbüttel 1,6 Millionen, Reinbek 2,1 Millionen und Oststeinbek 7,4 Millionen Euro überweisen. Anhand dieser finanziellen Aussichten der Gemeinde Oststeinbek gibt es auch Überlegungen, über eine Gewerbesteuererhöhung nachzudenken.
Eigens zur Haushaltskonsolidierung werden sich Verwaltung und Politik in Oststeinbek noch am Sonnabend zusammensetzen. Auf den Prüfstand kommen dann auch die laufenden Kosten und die freiwilligen Leistungen, etwa an Vereine und Verbände. Außerdem, so Hettwer, ist noch ein Gespräch geplant mit Landrat Klaus Plöger, den MdL Martin Habersaat und Tobias von Pein (alle SPD). Dabei soll dann noch einmal ausdrücklich auf die prekären Auswirkungen des neuen Finanzausgleichgesetzes hingewiesen werden.



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