Nr. 44 / 28. Oktober 2014 / 46. Jahrgang  
  
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80 Jugendfeuerwehrleute stritten in Reinbek
Bille-Wettkampf: Glinde siegt

Reinbek. Gut fünf Stunden lang waren die Jugendfeuerwehrleute in Reinbek unterwegs, um am Sonntag zehn Ausgangspunkte für den Bille-Wettkampf ausfindig zu machen.

Foto: Silhan

Reinbek (rsi) - Gut 80 Jugendliche traten am vergangenen Sonntag in Reinbek zum traditionellen "Bille-Wettkampf" an. Für die Austragung der Veranstaltung zeichnete als Gastgeber und Vorjahressieger die Freiwillige Feuerwehr Reinbek verantwortlich.
Der Start für den fünf Kilometer langen Wettkampfkurs erfolgte für alle Gruppen vor der Feuerwache Reinbek im Zehn-Minuten-Takt. Die Forderungen an die Jugendlichen basierten einheitlich auf unterschiedlichen, feuerwehrtechnischen Aufgaben. Geschicklichkeit und Spaß gehörten an diversen Stationen ebenfalls dazu. Sechs Junioren aus Brunsbek eröffneten ihre erste Wettkampf-Aktion auf einem Kinderspielplatz. Mit verbundenen Augen tasteten sie unterschiedlich lange Stöcke ab und platzierten diese nach Länge sortiert auf eine Parkbank. Das gegenseitige Abtasten der Stöcke war nicht erlaubt. Minuspunkte gab es für nicht richtig platzierte Stöcke. Als besonderes Spiel entpuppte sich das Drehen bunter Steine. Fünf Jugendliche mussten als Gruppe für fünf Minuten einen Kreis bilden. Hand- und Bodenberührung waren dabei nicht erlaubt.
Eine andere Aufgabe bestand darin, die Steine unter den Schuhen so zu drehen, dass eine neue Farbe nach oben zeigt. Vor der Reinbeker Schlosswiese trat die DLRG Sachsenwald in Aktion. Unter ihrer Aufsicht bestiegen jeweils zwei Jugendliche ein Schlauchboot, paddelten damit über den Mühlenteich zum "roten Ring" um Tennisbälle heraus zu fischen. Die Aktion endete, sobald jede Gruppe ihr Punkteziel erreicht hatte.
Voller Spannung eröffnete Jugendwart Carsten Wollny mit etwas Verzögerung die Siegerehrung. Den ersten Platz sicherte sich die Jugendfeuerwehr Glinde und wird damit automatisch im nächsten Jahr Gastgeber und Ausrichter des nächsten Bille- Wettkampfs. Platz zwei erkämpfte sich die Jugendwehr Brunsbek. Den dritten Platz konnte die Wehr Reinbek 2 für sich verbuchen.




Glinde: Zentraler Standort beim Zweckverband?
Lösung für den Bauhof gesucht

Glinde. Die obere Etage im Gebäude des Zweckverbands an der Berliner Straße 10 steht leer.

Foto: Iwohn

Glinde (ciw) - Die Arbeit das Baubetreibshofs soll optimiert werden. Dafür sucht die Stadt Glinde einen zentralen Standort. Damit sollen die drei bestehenden Standorte am Togohof, am Friedhof und an der Berliner Straße 10 zu einem zusammengefasst werden. Dies sei ein wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Ausrichtung und Zukunftssicherung des Baubetriebshofes, heißt es in einer Verwaltungsvorlage für die Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag, 30. Oktober, um 18 Uhr im Bürgerhaus.
Wegezeiten sollen verkürzt und Steuerungs- sowie Kontrollmöglichkeiten durch die Baubetreibshofleitung optimiert werden. Außerdem sollen durch die Zusammenführung an einem zentralen Ort die derzeit beengten Platzverhältnisse für die Beschäftigten beseitigt werden.
Im Blick habe man das Grundstück des Zweckverbands an der Berliner Straße 10. Dort besteht bereits einer der drei Standorte des Baubetriebshofs, und dort gibt es noch ausreichend Gelände für die Errichtung einer Fahrzeug- und Gerätehalle mit geschlossenen und offenen Bereichen. Außerdem soll es einen Sozialtrakt mit Umkleide- und Sanitärräumen sowie Büros für die Leitung des Baubetriebs geben sowie eine Feuchtsalzanlage mit Silo. Die gesamte obere Etage im Gebäude des Zweckverbands könnte genutzt werden. Sie steht seit dem Bau in den 1990er Jahren leer. Es war auf Zuwachs gebaut worden, weil der Zweckverband damals plante, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Allerdings reichen die vorhandenen Gebäude nicht aus, um den gesamten Bauhof unterzubringen.
Eine Kostenschätzung für das Projekt de Stadt ist noch nicht abgeschlossen, wird aber in der Sitzung des Bauausschusses vorgelegt. Der Erweiterungsbau durch den Zweckverband soll in enger Abstimmung mit der Stadt Glinde durchgeführt werden.
Sollte der vorgeschlagene Grundsatzbeschluss gefasst werden, folgen Planung, Kosten, Finanzierung und Vertragsgestaltung. Der Bauausschuss könnte sich dann im ersten Quartal 2015 wieder mit dem Thema befassen. Möglich wäre es, dass der Zweckverband die Baumaßnahme im dritten Quartal 2015 ausschreibt.



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