Nr. 43 / 21. Oktober 2014 / 46. Jahrgang  
  
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"Glinde Kreativ" und verkaufsoffener Sonntag laden ein
Kunsthandwerk und Shoppen

Glinde. Horst Minners aus Witthof malt mit Acrylfarben und macht von den Bildern auch Postkarten. Er stellt am kommenden Wochenende auch Fotopostkarten aus.

Foto: PT

Glinde (ciw) - Eine Auswahl von originellem und besonderem Kunsthandwerk finden Besucher auf der 22. Kunsthandwerkermesse "Glinde Kreativ" am kommenden Wochenende 25. und 26. Oktober in allen Etagen des Rathauses und des angrenzenden Marcellin-Verbe-Hauses. Die "Glinde Kreativ" hat ihre Tore an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Und am 26. Oktober veranstaltet die Gewerbevereinigung Glinde (GVG) parallel einen verkaufsoffenen Sonntag. Hier kann man mit der ganzen Familie in vielen Glinder Geschäften rund um den Marktplatz von 11 bis 16 Uhr in Ruhe einkaufen gehen.
Ende Oktober können Geschenke gekauft werden. Mit Beginn der kalten Jahreszeit öffnet der Kunsthandwerkermarkt "Glinde Kreativ" im nun 22. Jahr seine Tore im Rathaus und Marcellin-Verbe-Haus am Glinder Markt.
Am Sonnabend und Sonntag, 25. und 26. Oktober, finden die Besucher außergewöhnliches und erlesenes Kunsthandwerk, das sich bestens dafür eignet, den Kauf der Weihnachtsgeschenke ein wenig vorzuziehen. Jeweils zwischen 10 und 18 Uhr kann nach Herzenslust gestöbert, an- und ausprobiert werden, zudem sorgt ein gutbürgerliches Catering im Haus auch für die kulinarischen Bedürfnisse beim Messebummel.
Die Bandbreite der präsentierten Kunstrichtungen ist wie immer groß und deckt fast die gesamte Palette kunstgewerblichen Schaffens ab.
Eine wichtige Facette der "Glinde Kreativ" ist wie immer die Keramik. Hier bietet eine große Bandbreite verschiedener Anbieter Nützliches und Dekoratives für Haus und Garten. Der Jahreszeit entsprechend sind die Figuren für den Garten natürlich frost- und wintersicher.
Auch Malerei gibt es auf dem Glinder Kunsthandwerkermarkt wieder in vielen Facetten zu bewundern. Weitgereiste Maler und Künstler aus der Region präsentieren alles von der Bleistiftzeichnung zum Ölgemälde, von Aquarellmalerei bis 3D-Kunst. Herbstlich warme Farben in Öl sind hier ebenso zu finden wie kühle Schwarz-weiß-Zeichnungen in Graphit oder Buntes in Acryl. Einige der Künstler malen auch gerne nach Auftrag vorgegebene Motive oder Portraits.
Für Fotografieinteressierte gibt es an verschiedenen Ständen ebenfalls einiges zu sehen. Von großformatigen Landschaftsbildern bis zu Fotopostkarten ist hier alles dabei.
Traditionell wird wieder ein Wettbewerb um den schönsten Stand ausgetragen. Eine mehrköpfige Jury, zu der immer auch ein freiwilliger Messebesucher gehört, wird in bewährter Tradition ihren Favoriten zwischen den liebevoll dekorierten Ständen auswählen und einen Preis vergeben, den es so nirgendwo zu kaufen gibt.
Als kleines Dankeschön für die Mühe beim Standaufbau erwartet den Sieger eine Flasche Sekt "Glinde Kreativ", die vom Weinladen Hüttmann mit Messelogo und -plakat versehen wurde und dem Gewinner so ein schönes Andenken an Glinde beschert. Viele Kunsthandwerker werden auch in diesem Jahr wieder am Stand ihr Können zeigen und den Besucher so am Entstehungsprozess ihrer Objekte teilhaben lassen.
Für zusätzliche Unterhaltung und Entspannung sorgt am Sonnabend wieder ein Musik- und Kulturprogramm im Festsaal des Marcellin-Verbe-Hauses mit mehreren Auftritten der Musikschule Glinde. Um 14.30 singt der allseits geschätzte Oldiechor Klassiker und Evergreens, um 15.30 gibt es einen Auftritt der Girlgroup SPENN und um 17 geben die Five Guys A-Capella deutsche Texte zum Besten. Im Festsaal können die Messebesucher Kaffee und Kuchen, warme Speisen und kalte Getränke genießen.
Und wer unter der Woche keine Zeit für Einkäufe und Besorgungen hatte, kann dies am Sonntag nachholen. Parallel zum Messewochenende veranstaltet die Gewerbevereinigung Glinde einen verkaufsoffenen Sonntag, bei dem die Glinder Geschäfte von 11 bis 16 Uhr zum Einkaufen ohne Hektik einladen. Die Stadtbücherei bleibt am Sonnabend, 25. Oktober, geschlossen.
Die "Glinde Kreativ" hat ihre Tore jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro, Kinder bis zu 14 Jahren in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt. Weitere Informationen gibt es beim Organisator Germo Lindemann unter kontakt@roter-panther.de.




Lage auch in den Sommermonaten gut
Handwerk belebt die Konjunktur

Glinde. Auch im neuen Gewerbegebiet An der alten Wache gibt es eine rege Bautätigkeit.

Foto: Iwohn

Stormarn (pt) - Die konjunkturelle Lage des Handwerks war auch in den Sommermonaten hervorragend. Dies belegen die Zahlen der jüngsten Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Schleswig-Holstein. Über alle befragten Branchen hinweg beurteilten 94 Prozent der Handwerksbetriebe ihre wirtschaftliche Situation mit gut oder befriedigend. Damit wurden die Spitzenwerte aus dem zweites Quartal noch einmal übertroffen.
In der Konjunkturumfrage für das dritte Quartal sprachen 46 Prozent der Betriebe von einer guten, 48 Prozent von einer befriedigenden und nur noch 6 Prozent von einer schlechten Geschäftslage. "Nicht nur der Sommer präsentierte sich in Schleswig-Holstein von seiner besten Seite, auch meine Handwerkskolleginnen und -kollegen hatten allen Grund zum Strahlen", freute sich Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein. "Kaum zu glauben, aber die Stimmung hat sich im dritten Quartal noch einmal verbessert", so Stapelfeldt weiter. Im Vergleichszeitraum vor einem Jahr beurteilten 43 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage mit gut, 48 Prozent mit befriedigend und 9 Prozent mit schlecht.
Während sich die konjunkturelle Stimmung in Deutschland weiterhin abkühlt, ist der Norden Konjunkturspitzenreiter.
Schleswig-Holstein hat im ersten Halbjahr das höchste Wirtschaftswachstum aller 16 Bundesländer erzielt. Das belegen aktuelle Zahlen des Statistikamtes Nord. Einen erheblichen Anteil daran haben die klein- und mittelständisch strukturierten Handwerksbetriebe. "Das Handwerk bleibt weiterhin die Konjunkturlokomotive für Schleswig-Holstein", so Stapelfeldt.
Seit 2009 hat sich die Konjunktur im Handwerk stetig verbessert und in den letzten drei Jahren ein Niveau erreicht, dass zuletzt nach der Wiedervereinigung zu verzeichnen war. Das Handwerk profitiert weiterhin von der hohen Binnennachfrage. Diese resultiert aus einem historisch niedrigen Zinssatz, einem hohen Beschäftigungsniveau sowie einem damit einhergehenden Kaufkraftzuwachs. Die hohe Nachfrage kommt nach wie vor den Bau- und Ausbaugewerken zu Gute, zunehmend auch den Handwerken für den gewerblichen Bedarf.



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