Nr. 34 / 19. August 2014 / 46. Jahrgang  
  
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TSV Glinde veranstaltet am 4. Oktober Event rund um den Mühlenteich
Sponsorenlauf mit Prominenz

Glinde. Joachim Lehmann (r.), vom TSV freut sich auf viele Teilnehmer. Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene sind eingeladen. TSV-Mitglied und SPD-Stadtvertreter Oliver Sendzig (l.) hat auch Interesse.

Foto: Iwohn

Glinde (ciw) - Der TSV Glinde veranstaltet am Sonnabend, 4. Oktober, einen Sponsorenlauf, um Gelder für den Kunstrasenplatz zu sammeln. Vor allem Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, mitzumachen. Der neue Platz soll 2015 gebaut werden. Als Schirmherren der Veranstaltung, die rund um den Mühlenteich stattfindet, konnten Tagesschau-Sprecher und Triathlet mit Südstormarner Wurzeln Thorsten Schröder und Bürgermeister Rainhard Zug gewonnen werden. Laufkarten sowie die Sponsorenkarte für den Lauf von Schröder gibt es ab dem 1. September nur im Internet unter www.stadtmarketing-glinde.de/smg-down.htm.
Der Sponsorenlauf des TSV Glinde findet am Sonnabend, 4. Oktober, rund um den Mühlenteich statt. Die Strecke ist genau 1.827 Kilometer lang, die gesponserte Länge wird auf zwei Kilometer aufgerundet. Start ist um 15 Uhr. Um 16.45 Uhr gehen die letzten Läufer auf die Strecke. Letzter Zieleinlauf ist um 17 Uhr. Start und Ziel am Mühlenteich ist voraussichtlich beim Restaurant San Lorenzo. Gelaufen wird im Uhrzeigersinn. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
"Wir hoffen auf eine große Beteiligung", sagt Joachim Lehmann, Vorsitzender und Geschäftsführer des TSV. "Im kommenden Jahr soll der Kunstrasenplatz gebaut werden. Dafür sind wir auf Spendengelder angewiesen. Der Sponsorenlauf ist eine gute Gelegenheit dafür und ein tolles Ereignis in der Stadt, das Jung und Alt begeistern wird. Willkommen ist jeder, der mitmachen oder auch nur zuschauen will."
Laufen kann jedermann - nicht nur Kinder und Jugendliche: Einzelstarter, Familien, Gruppen bis fünf Teilnehmer oder Firmen bis zehn Teilnehmer sind zugelassen. Wie Lehmann berichtet, hat die Fußballabteilung des TSV schon zugesagt. Auch Sportler aus den anderen Sparten sind willkommen. Man muss nicht Mitglied des TSV sein und man muss nicht in Glinde wohnen.
Die Läufer suchen sich Sponsoren, das können Freunde, Verwandte oder auch Firmen sein, die für jeden Kilometer spenden, den ein Läufer zurücklegt. Wieviel man sponsert, ist freigestellt. Es gibt keinen Mindest- und keinen Höchstsatz.
Unter den Läufern wird auch Thorsten Schröder, Tagesschau-Sprecher und Triathlet sein. Schröder, der aus Reinbek stammt und zeitweise bei der Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald journalistisch tätig war, hat sich zusammen mit Bürgermeister Rainhard Zug als Schirmherr für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Schröder läuft genau 60 Minuten. Sponsoren sind gesucht, die für jeden seiner Kilometer spenden, den er um den Mühlenteich zurücklegt. Der Journalist verbindet beim Sport Beruf und Hobby: Er ist Triathlet und Radrennfahrer und nimmt auch an Wettkämpfen teil, unter anderem am Ironman. Über diese Erfahrung hat er das Buch "Nachrichten vom Ironman" geschrieben, das 2013 erschien. "Kontrastprogramm" ist ein weiteres seiner Werke, in dem er von Fahrradreisen rund um die Welt berichtet.
Eine Laufkarte zum Mitmachen und eine Sponsorenkarte für Thorsten Schröder gibt es ab 1. September unter www.stadt marketing-glinde.de/smg-down.htm. Eine Anmeldung ist nur über das Internet möglich. Die TSV-Geschäftsstelle hilft bei Fragen. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Es spielt dabei keine Rolle, wie schnell die Läufer laufen. Jeder erhält eine Karte um den Hals, die am Start und nach jeder Runde am Ziel abgestempelt wird. Sie gilt als Nachweis über die zurückgelegte Strecke.
Die Läufer erhalten selber kein Geld, sondern verpflichten sich, ihre gesponserte Summe komplett auf das Konto des TSV zu überweisen. Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt können ausgestellt werden.
Die Gesamtsumme geht zu gleichen Teilen an den TSV und an die Glinder Tafel für bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Tafel ist Mitveranstalter wie auch das Stadtmarketing und der Heimat- und Bürgerverein.
Auf dem Gelände an der Glinder Mühle werden Zelte zum Umkleiden aufgestellt. Man kann Sanitäranlagen nutzen. duschen ist Am Sportplatz beim TSV möglich.
Die Glinder Tafel versorgt die Teilnehmer und die Zuschauer, für die Tische und Bänke aufgestellt werden. Es gibt Obst, Getränke, Grillwürstchen sowie Kaffee und Kuchen.
Ein Moderator führt durch das Programm. Zum Abschluss des Tages wird es auf der Mühlenwiese eine Kundgebung geben. Thorsten Schröder, der auch eine Autogrammstunde gibt, stellt sich den Fragen der Besucher. Auch Fotos von den Teilnehmern werden gemacht.
"Wir haben mit dem Sponsorenlauf ein weiteres Projekt vorbereitet, um den Kunstrasenplatz zu finanzieren, der im nächsten Jahr gebaut werden soll", so Lehmann. "Außer Druckkosten und Leihgebühr für mobile Toilettenhäuschen haben wir bei dieser Veranstaltung keine großen Ausgaben", sagt er.
Weitere Projekte sind der Tag des Kunstrasenplatzes am 6. September mit Uwe Seeler und mit einem Spiel der Altligamannschaften von TSV und HSV. Auch mit einem Stickeralbum wird Geld gesammelt. Weiterhin kann man gegen eine Spende von mindestens 30 Euro die Patenschaft für eine Parzelle auf dem neuen Kunstrasenplatz übernehmen. "Noch haben wir nicht genügend Mittel", so Lehmann. "Aber wir suchen weiter nach Möglichkeiten, den neuen Platz zu finanzieren."
Die Kosten in Höhe von 600.000 Euro werden gedrittelt. 200.000 Euro gibt die Stadt als Zuschuss, 200.000 Euro nimmt der TSV als Kredit auf, und 200.000 Euro soll der TSV aus eigenen Mitteln bestreiten.




2,2 Mio. Euro ohne Kreditaufnahme finanziert
Richtfest für Kreishausanbau

Glinde. Landrat Klaus Plöger im Gespräch.

Foto: Schellhammer

Stormarn (ciw) - Der Kreis Stormarn feiert für den Anbau an das Kreishaus in Bad Oldesloe am Donnerstag, 21. August, Richtfest. Das Gebäude wird aufgestockt und erhält eine dritte Etage, die in Leichtbauweise erstellt wird. Dieses neue Stockwerk sei notwendig, obwohl die Kreisverwaltung in der Vergangenheit Stellen eingespart habe, erklärte Landrat Klaus Plöger. Denn durch die Zusammenlegung der Kreisleitstellen von Stormarn, dem Herzogtum Lauenburg und Ostholstein in Bad Oldesloe müssten jetzt rund 20 Mitarbeiter zusätzlich untergebracht werden. Weitere Büros für etwa 20 Mitarbeiter der IT-Abteilung seien nötig. Die sei zwar aus der Kreisverwaltung ausgelagert, werde aber als Mieter weiter im Kreishaus unterbracht. Außerdem könnten fünf bis zehn neue Stellen durch die neue Bundesgesetzgebung im Bereich Jugend und Soziales benötigt werden. Darüber müsse noch die Politik entscheiden, so Plöger. Die Büros werden modern mit flexiblen Wänden gebaut. Ein behindertengerechter Fahrstuhl sowie mehr behindertengerechte Parkplätze würden außerdem vorgehalten. Die Arbeiten haben im Mai begonnen. Der Rohbau werde voraussichtlich Ende August stehen.
Die Kosten in Höhe von 2,2 Millionen Euro könne der Kreis ohne Kreditaufnahme finanzierten, sagte der Landrat. Stormarn sei praktisch schuldenfrei. Das heiße, man sei durchaus in der Lage bestehende Schulden zu tilgen, dies würde sich aber nur bei steigenden Zinsen rechnen.
Plöger kritisierte scharf die geplante Gesetzesnovelle zum Finanzausgleich aus Kiel. Im Landessvergleich würden der Kreis Stormarn sowie seine Städte und Gemeinden am meisten zur Kasse gebeten. Plöger, selber SPD-Mitglied, forderte den SPD-Landtagsabgeordneten Martin Habersaat auf, für seinen Wahlkreis in Südstormarn einzustehen und gegen die Novelle zu stimmen. Die Koalition in Kiel regiere mit nur einer Stimme Mehrheit, Habersaats Stimme könne die entscheidende sein. Plöger erwägt eine Kampfkandidatur bei den Landtagswahlen 2017 gegen Habersaat. "Ich könnte gegen Habersaat antreten, sollte die Novelle beschlossen werden", sagte er.
Landrat Klaus Plöger kündigte jetzt in einem Gespräch mit der Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald an, dass die Entgelte der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) 2017 voraussichtlich sinken werden. Müll sei knapp, und es gebe günstige Verbrennungspreise. Das schlage sich auf die Abfallgebühren nieder. Die Zusammenlegung der Abfallgesellschaften von Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg habe sich bewährt, für die Kunden seien keine Nachteile entstanden, sagte Plöger. Trotz der Kooperation sei Bürgernähe weiterhin gewährleistet. Wichtig sei, dass der Müll termingerecht abgeholt werde und dass es Informationen über die Hotline gebe. Der Kunde erhalte zuverlässige Auskunft, egal wo er wohne. Die Recyclinghöfe vor Ort seien gut erreichbar. Zum Recyclinghof der AWSH in Schönningstedt sagte der Landrat, dass man einen neuen Standort suche, unter anderem weil die Zufahrt "nicht optimal" sei. Zurzeit prüfe man mehrere Alternativen in Südstormarn.



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