Nr. 16 / 21. April 2015 / 47. Jahrgang  
  
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Außerdem diese Woche in der
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Wentorf
Verkaufsoffener Sonntag war ein voller Erfolg

Reinbek
"Viva Seniores": 30 Prozent mehr Besucher

Glinde
FORM-A(R)T: Ein kultureller Höhepunkt


SONDERSEITEN:

Garten im Frühling

Aktiv im Alter



Die Freiwillige Feuerwehr Reinbek feiert einen besonderen Geburtstag
30. Maibaumfest mit viel Musik

Benjamin Woelk (v. l.), Ellen Kölling, Stephanie Geile und Stefan Rietz von der Freiwilligen Feuerwehr Reinbek schauen durch die Maikrone, die nächste Woche aufgehängt wird.

Foto: Prädel

Reinbek (hap) - Die Freiwillige Feuerwehr Reinbek und die Stadt bitten zum traditionellen Maibaumfest am Freitag, 1. Mai, an die Klosterbergenstraße. Diesmal wird es ein ganz besonderes Fest: Bereits zum 30. Mal wird am Rosenplatz die fast 2,50 Meter große, blau-weiß-rot geschmückte Krone aufgezogen.
Damit fällt um 10.30 Uhr zugleich der Startschuss für eine rauschende Party, die für große und kleine Besucher viele Attraktionen und Informationen bietet. Dabei wird das Fest im Wesentlichen auf dem Platz vor dem Jürgen-Rickertsen-Haus stattfinden, denn vor der Feuerwache reicht die Fläche nicht mehr aus. Der Platz vor dem Gerätehaus an der Klosterbergenstraße erweist sich beim Maibaumfest der Freiwilligen Feuerwehr seit jeher als zu klein. Im vergangenen Jahr wurde daher erstmals ein Teil des Maibaumfestes auf den Parkplatz vor dem Jürgen-Rickertsen-Haus verlagert.
So wird es auch diesmal sein: Ein Lkw-Anhänger auf dem Rickertsen-Parkplatz wird den beiden Bands als Bühne dienen, die den Besuchern einheizen: Von 12 bis 14 Uhr spielen "Rundfunk", vier Gymnasiasten aus der Sachsenwaldschule. Danach rocken die weithin bekannten "Crazy Crackers" das Maibaumfest. An Grill- und Getränkeständen können sich die Besucher stärken, im Rickertsen-Haus wird Kaffee und Kuchen ausgeschenkt. Vor der Feuerwache gibt es viele Aktionen für große und kleine Gäste: Mitglieder der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr sowie der Abteilung Brandschutzerziehung informieren über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr. Eines der modernen Einsatzfahrzeuge kann besichtigt werden. Auf der Wiese neben der Feuerwache gibt es Vorführungen und Mitmachaktionen. So lernen die Besucher unter fachgerechter Anleitung, zum Beispiel eine Fettexplosion wirksam zu bekämpfen.
Mit von der Partie ist auch die Polizei Reinbek, die Einbruchschutz demonstriert. Mitarbeiter des Rettungs-Verbundes Stormarn führen an einer Puppe vor, wie eine Herzdruckmassage Leben retten kann.




Abwasserverband Bille- und Geestrand
Grundstein für neuen Standort

Am Rande von Kröppelshagen entsteht das neue Betriebsgebäude für den Abwasserverband Lauenburger Bille- und Geestrandgemeinden.

Foto: Prädel

Wentorf (hap) - Die Symbiose von Betriebshof Wentorf und Abwasserverband Lauenburger Bille- und Geestrandgemeinden gehört bald der Vergangenheit an. Für rund drei Millionen Euro lässt der Verband, der für die Beseitigung des Schmutzwassers von rund 8.000 Grundstücken zuständig ist, ein neues Betriebsgebäude bauen. Jetzt wurde der Grundstein gelegt.
Seit Jahren bilden der Betriebshof der Gemeinde Wentorf und die Betriebsstätte des Abwasserverbandes, dem die Gemeinden Wentorf, Aumühle, Wohltorf, Börnsen, Escheburg und Kröppelshagen angehören, eine Einheit. Die Unfallkasse Nord hatte jedoch die mangelhaften Einrichtungen für den Gesundheitsschutz der Verbandsmitarbeiter moniert. "So sah sich die Verbandsversammlung gezwungen, zu handeln", sagt Wentorfs Bürgermeister Matthias Heidelberg, zugleich Verbandsvorsteher.
Am Rande von Kröppelshagen wird nun auf einem 3.071 Quadratmeter großen Grundstück eine neue Betriebsstätte errichtet, die allen Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter gerecht wird. "Diese Anforderungen steigen seit Jahren ständig", sagt Heidelberg.
Die Neubaupläne seien auch eine historische Entscheidung: Die räumliche und personelle Trennung von der Gemeinde Wentorf werde vollzogen. "Bislang gab es beim Personal Überschneidungen", so Heidelberg, "die auch Einfluss auf den Stellenplan der Gemeinde hatten." Das werde künftig verhindert.
Diplom-Ingenieurin Karin Eisenberger, Leiterin des Abwasserverbandes, leistete die Vorarbeit für das Projekt. Das Gebäude besteht aus einem Verwaltungstrakt mit sechs Büroräumen, Sitzungszimmer, Archiv und Technikraum. In einem zweigeschossigen Betriebsteil entstehen Büroraum, Werkstatt, Lager und Fahrzeughalle, im Obergeschoss sind ein Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter, Umkleideräume und Sozialtrakt geplant.
Eine Photovoltatikanlage auf dem Dach erzeugt elektrischen Strom. Die Betriebsstätte wird durch Geothermie mit Wärmepumpe beheizt. Im Februar nächsten Jahres soll der neue Standort des Verbandes fertig sein.



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