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   Nr. 26
   28. Juni 2016
   48. Jahrgang
   
 
GLINDE
Richtfest: Schulstandort Wiesenfeld gestärkt

10 Millionen Euro investiert die Stadt in den Schulstandort Wiesenfeld. Nachdem die Bauarbeiten für das neue Unterstufen- gebäude 2014 angefangen hatten, konnte jetzt Richtfest für den zweiten Bauabschnitt gefeiert werden, Nach den Sommerferien im kommenden Jahr soll der neue Gebäude- komplex bezogen werden.

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OSTSTEINBEK
Bauausschuss für neue Seniorenwohnungen

"Für die Politik ist die Straßenbaubeitrags- satzung ein eher unangenehmes Thema, und auch das Auswahlkriterium der Straßen ist nicht so ganz klar. Da müssen wir die Kriterien noch einmal ansprechen", begann SPD-Fraktions- chef Christian Höft in der Sitzung des Bau- und Umweltausschus- ses die Diskussion.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Reinbek
Malerweekend begeisterte zum 41. Mal


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Freunde des Schlosses und Kulturzentrum präsentieren moderne Ideen
Neue Medien in alten Mauern

Professor Dr. Wittko Francke, Rudolf Mattlage, Dr. Peter Beaven (alle drei Schlossfreunde), Elke Güldenstein (Kulturzentrum), Helmut R. Busch (Schlossfreunde), Alexander Bunk (Sparkasse Holstein), v.l., bringen gemeinsam moderne Medien in historische Gemäuer.

Foto: Überhoff

Reinbek (iue) - Nach der Einführung der neuen Audioguides im Januar 2016 wartet das Reinbeker Schloss nun auch mit einer englischsprachigen Version auf. "Die ersten zehn Audioguide-Geräte, die seit Januar am Eingang gegen eine Gebühr von zwei Euro ausgeliehen werden können, kommen sehr gut an", freut sich die Leiterin des Reinbeker Kulturzentrums Elke Güldenstein. Ab sofort haben auch fremdsprachige Gäste die Möglichkeit, sich mit den handlichen Geräten am Ohr durch das Schloss führen zu lassen und neben den wichtigsten Fakten zur Schloss-Historie Geschichten über dessen frühere Bewohner zu hören.
Zusätzlich steht der Audioguide in beiden Sprachen als kostenloser Download über die neue Schloss-Reinbek-App für Apple und Android zur Verfügung.
An insgesamt zwanzig Hörstationen werden in Form von kurzweiligen, knapp zweiminütigen Texten die 16 Räume des Schlosses mit vertiefenden Informationen vorgestellt. "Im nächsten Schritt", so Helmut R. Busch, Vorsitzender des Vereins der Schlossfreunde, "wollen wir eine Textversion für Kinder zur Verfügung stellen." Deren Vorstellung sei für Herbst 2016 geplant. Während die Hamburger Sparkasse die Einführung der deutschsprachigen Audioguides im Januar finanziell unterstützt hatte, ist für die englischsprachige Version samt App die Sparkasse Holstein in die Bresche gesprungen und hat das Projekt mit gut 2.500 Euro gefördert. Weitere Gelder kamen von Unternehmen, Privatpersonen und aus der Vereinskasse der Schlossfreunde. Die bisherigen Kosten für das Audioguide-Projekt und die App belaufen sich auf rund 24.000 Euro, mit der Einführung der Kinder-Version kommen geschätzte 4.600 Euro hinzu.
Auch in den Internetauftritt des Reinbeker Schlosses wurde investiert. Im Auftrag der Schlossfreunde hat der Bargteheider Fotograf Harald Bendschneider acht Panoramaansichten aufgenommen, die einen virtuellen Besuch des Schlosses von außen und innen ermöglichen und Lust auf einen leibhaftigen Rundgang vor Ort machen. Die Aufnahmen können auf der Startseite der Schloss-Website unter dem Menüpunkt "360°-Panoramabilder" aufgerufen werden.
Von einer Neuerung auf den Internetseiten des Kulturzentrums profitieren die Schlossbesucher ebenfalls: Unter www.kultur-reinbek.de können ab sofort Tickets für viele Veranstaltungen online erworben werden. Zum Beispiel für den 8. September. Erstmals steht an diesem Abend eine vom Kulturzentrum Reinbek und den Freunden des Schlosses Reinbek gemeinsam organisierte Veranstaltung an. Ab 20 Uhr lädt "Abenteuer Isfahan. Eine Persienreise im 17. Jahrhundert" zur Reise von Schleswig-Holstein in den Orient ein. Mario Freivogel liest aus dem Reisetagebuch des Hofdichters Johann Adam Olearius, der 1635 eine 120-köpfige Persien-Expedition des Herzogs Friedrich II. von Schloss Gottorf aus begleitet hat und die sechs Jahre andauernde, teils dramatische und gefahrvolle Reise dokumentierte. Begleitet wird der Abend vom Ensemble "Hamburger Ratsmusik", das auf teils historischen Instrumenten Kompositionen aus der damaligen Zeit spielt, unter anderem von Christian Herwich, der an der Expedition beteiligt war.
Am 1. August startet der Vorverkauf für die beliebte Veranstaltung "Heiteres beim Wein", die in diesem Jahr am 11. September stattfindet. Um 18 Uhr geht es im Schlosshof mit Weinprobe und kulinarischen Kleinigkeiten los, bevor der Akkordeon-Kabarettist Frank Grischek die Gäste mit seinem Programm "Der kann das" ab 19 Uhr im Hofsaal bei Laune hält.




Dr. Budesheim zog bei Jubiläumsfeier eine Bilanz
FLA: 25 Jahre für die Wissenschaft

Den Festvortrag über die Bedeutung Venedigs hielt Dr. Stefan Vöhringer.

Foto: Brockmann

Wentorf (bro) - Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur (FLA) feierte im Rahmen der Wentorfer Kulturwoche ihr 25. Jubiläum. Vorsitzender Dr. Werner Budesheim begrüßte die Besucher in der Aula der Gemeinschaftsschule. Unter ihnen war auch Wentorfs Bürgervorsteher Andreas Hein.
"Wenn ich auf die letzen 25 Jahre zurückblicke, kommt da einiges zusammen, was wir in einem Vierteljahrhundert zusammen gemacht haben", zog Budesheim eine Bilanz. "Es wurden bis gestern 623 wissenschaftliche Abendvorträge gehalten, 140 Tagesexkursionen durchgeführt, 123 mehrtägige Exkursionen mit insgesamt 679 Veranstaltungstagen sowie 22 Konzerte geboten. Dazu konnten wir 1.544 Zuhörer begrüßen", zählte der Vorsitzende der FLA auf.
"Wenn ich die Veranstaltungstage addiere und durch 365 Tage, die Tage eines Jahres teile, ergibt sich, dass wir in zehn Jahren und sechs Monaten Tag für Tag eine Veranstaltung gehabt haben."
"Ich freue mich, dass heute so viele Gäste unserer Einladung gefolgt sind", sagte Budesheim weiter.
"Bei der Gründung der FLA auf den Tag und die Uhrzeit genau am 24. Juni 1991 um 18 Uhr hatte sich eine kleine Versammlung von 13 Gründungsmitgliedern in Wentorf eingefunden, Heute zur Jubiläumsfeier haben mehr als 120 ihr Erscheinen zugesagt. Auch das zeigt, dass unsere Akademie sehr gewachsen ist."
Es war der frühere Bürgermeister von Wentorf Holger Gruhnke, der dafür gesorgt hatte, dass die FLA nach Wentorf kam. Im Rathaus wurde ein Büro zur Verfügung gestellt. Das war wichtig, denn so hatte der Verein eine Anlaufstelle und eine Anschrift.
Budesheim dankte auch dem jetzigen Bürgermeister von Wentorf Matthias Heidelberg. Er hatte dazu beigetragen, dass die FLA vor fünf Jahren einen anderen Raum mit wesentlicher Finanzierung durch die Gemeinde Wentorf im Komplex Angerhof bekam.
Danach übergab Budesheim das Wort an Bürgervorsteher Andreas Hein. "Die wertvolle Arbeit der Lauenburgischen Akademie ist aus Wentorf kaum noch wegzudenken. Wir freuen uns, dass sie zum Leben in Wentorf immer wesentliche Beiträge leisten", betonte dieser in seiner Rede.
Anschließend hielt Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker und Politologe, den Festvortrag zum Thema "Das Erbe der Serenissima - Venedigs Vermächtnis an Europa und die Welt". Für den musikalischen Rahmen der Feier sorgte das Quintett des Wentorfer Gymnasiums.
Die jungen Musiker erhielten für ihre musikalische Darbietung großen Beifall. Denn Hojin Kim (Klavier), Elif Bagci (Violine) Lona Hertle (Viola) Kim Wittenburg (Cello) und Martin von Hopffgarten (Kontrabass) spielten hervorragend.
Ein Quintett von Berufsmusikern hätte es nicht besser machen können.









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