Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 6
   9. Februar 2016
   48. Jahrgang
   
 
GLINDE
Premiere für Theaterprojekt des Gutshauses

Die "Glinder Melange" ist ein neues generationenüber- greifendes Theater- projekt im Guthaus. Zurzeit laufen die Proben für das erste Stück "Herzrundfahrt" auf Hochtouren.

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BARSBÜTTEL
Ereignisreiches Jahr für die Freiwillige Feuerwehr

Zur Jahresversammlung konnte Wehrführer Thomas Künzel seine Kameradinnen und Kameraden sowie Vertreter der umliegenden Wehren, Bürgermeister Thomas Schreitmüller, Bürgervorsteher Friedrich-Wilhelm Tehge sowie Vertreter der Polizei begrüßen.

 
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REINBEK
TSV feiert bald 125-jähriges Bestehen

Zahlreiche Mitglieder und Gäste hatten sich zum mittlerweile traditionellen Neujahr- sempfang der TSV Reinbek im Saal 2 der TSV-Halle versammelt.

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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Zirkus verzauberte

Reinbek
Feuerwehr löschte Küchenbrand


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"Bruutstruß op Dodenschien"
Laienspielgruppe mit neuer Komödie

Sie werden die Besucher ganz sicher begeistern: Maik Höper, Bedra Cabuk, Peter Kolkmann, Stephanie Höper, Holger Stark und Klaus Grünitz (v.l.).

Foto: Mommert

Oststeinbek (mom) - Die Proben bei der Laienspielgruppe Oststeinbek laufen auf Hochtouren, denn bereits am 12. März, 18 Uhr, fällt der Startschuss für die Premiere. Die Besucher können sich zudem auf zwei neue Gesichter in den Reihen der Laienspielgrupe freuen. Bedra Cabuk steht zum ersten Mal auf der Bühne des Bürgersaals, während Peter Kolkmann bereits im Weihnachtsmärchen zu sehen war und nun in seiner ersten Komödie mitwirkt.
In dem Vierakter von Regine Wroblewski betreiben die ledigen Geschwister Hilde (Stephanie Höper) und Hubert (Maik Höper) Schröder recht erfolgreich eine Gärtnerei. Aber dann verliebt sich Hubert in die Aushilfskraft Ute Bormann (Bedra Cabuk), die seine Gefühle erwiedert. Nun möchte Ute den alten Blumenladen ihrer Eltern mit der Hilfe von Hubert zu neuem Leben erwecken. Das Problem dabei ist, dass Hubert dazu seine Schwester allein lassen und in eine fremde und weit entfernte Stadt ziehen muss; eine Katastrophe für Hilde. Denn vor 30 Jahren wurde sie am Tag ihrer Hochzeit von ihrem Bräutigam sitzen gelassen. Hilde hat seitdem ein angespanntes Verhältnis zur Männerwelt entwickelt und sich ganz auf ein Leben mit ihrem jüngeren Bruder und die Gärtnerei konzentriert. Mit Ausnahme von Lothar (Holger Stark), ein langjährger Freund und Mitarbeiter der Geschwister, der von ihr geduldet wird. Darum gibt es für Hubert nur einen Ausweg aus der Misere: seine Schwester muss noch vor ihm unter die Haube kommen.
Der Kartenvorverkauf beginnt am 13. und 14. Februar von 10 bis 16 Uhr im Foyer des Kratzmanschen Hofes, danach gibt es Karten bei Pampi und seinem Team während der Öffnungszeiten des Gasthauses Pampilo im gleichen Haus. Die Vorstellungen sind am 12., 13., 19. und 20. März sowie am 2., 3., 9. und 10. April. Ostern gibt es keine Vorstellungen. Gespielt wird im Bürgersaal des Kratzmannschen Hofes, Möllner Landstraße 22.




Björn Pestinger folgt am 1. Juli auf Lothar Obst
Neuer Chef für das St. Adolf-Stift

Dr. Sven Langner (l.) und Olaf Klok (r.) stellten den neuen Geschäftsführer des Krankenhauses St. Adolf-Stift vor: Björn Pestinger.

Foto: Prädel

Reinbek (hap) - Das renommierte Reinbeker Krankenhaus St. Adolf-Stift steht vom 1. Juli an unter neuer Leitung. Der 40- jährige Krankenhausbetriebswirt Björn Pestinger wird im Sommer die Nachfolge von Lothar Obst antreten, der nach 19 Dienstjahren als Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer in den Ruhestand geht.
In der Person Pestingers kommt ein ausgewiesener Experte an das traditionsreiche katholische Krankenhaus. Der gebürtige Niedersachse, der in Springe im Landkreis Hannover geboren wurde, sammelte seine ersten Erfahrungen im Management an der Asklepios Klinik in Bad Oldesloe, wo er zuletzt Stellvertreter des Geschäftsführers war.
Zu den weiteren Stationen seiner Karriere zählt die Asklepios-Fachklinik im thüringischen Stadtroda, die er von 2007 bis 2013 als Geschäftsführer leitete. In seine Amtszeit fiel unter anderem eine millionenschwere Erweiterung und Erneuerung des Hauses. 2013 kam Pestinger schließlich wieder in den Norden: Bis zum vergangenen Jahr war er Geschäftsführer des Asklepios-Westklinikums in Hamburg-Rissen.
Im vergangenen Jahr reifte in Pestinger der Entschluss, von einem privaten Krankenhausträger zu einem konfessionellen Träger zu wechseln. "Es war eine glückliche Fügung, dass der Elisabeth Vinzenz Verbund einen neuen Geschäftsführer für das Reinbeker Haus suchte", meinte Pestinger.
Das Reinbeker Krankenhaus gehört - wie berichtet - zum Elisabeth Vinzenz Verbund (EVV), der bundesweit unter anderem neun Krankenhäuser betreibt. "Mit Björn Pestinger haben wir für diese Führungsposition innerhalb unseres Klinikverbundes eine hochqualifizierte Persönlichkeit mit ausgeprägter Leitungserfahrung gewinnen können", meinte Olaf Klok, neben Dr. Sven Langner EVV-Geschäftsführer.
Das Unternehmen hatte nach seinen Worten eineMünchener Personalagentur mit der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die Planstelle in dem Reinbeker Krankenhaus beauftragt. Wichtige Voraussetzung sei dabei neben der Qualifikation der Bewerber auch deren regionale Verbundenheit gewesen.
Doch Björn Pestinger konnte in der Endrunde des Bewerbungsverfahrens nicht nur damit punkten, dass er zusammen mit Ehefrau Marika und Tochter in Trittau lebt. Vielmehr habe er Geschäftsführung und EVV-Aufsichtsrat auch mit seiner professionellen Haltung überzeugt, die den in dem konfessionellen Verbund gelebten christlichen Werten entspreche, so Klok.
Auch wenn Björn Pestinger selbst nicht katholisch, sondern Mitglied der evangelisch-lutherischen Kirche ist, haben für ihn christliche Werte nach eigenem Bekunden eine hohe Bedeutung. Im Mittelpunkt des medizinischen und pflegerischen Handelns stehe der Mensch, betonte der designierte Geschäftsführer. Allerdings, schränkte er ein, dürfe darüber die Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses nicht aus dem Blickfeld geraten.
In die Amtszeit Pestingers wird eines der ehrgeizigsten und umfangreichsten Neubauvorhaben des St. Adolf-Stift fallen. Für insgesamt 18 Millionen Euro sollen - wie berichtet - eine neue Zentralsterilisation errichtet und die Intensivstation erweitert werden. Außerdem wird oberhalb der Eingangshalle eine Überwachungsstation angebaut und im südlichen Patientengarten abschließend eine neue Zentrale Notaufnahme errichtet.
Der Geschäftsführer in spe, dessen Ehefrau Marika übrigens aus Reinbek stammt, erholt sich in seiner Freizeit auf dem Rennrad vom Berufsstress. Außerdem beherrscht er die Kunst des japanischen Schwertkampfes Kendo.









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