Nr. 30 / 28. Juli 2015 / 47. Jahrgang  
  
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Volleyball-Mädels vom Barsbütteler SV wollen in die Bezirksliga
Gesucht: Trainer für Aufstieg

Der Mannschaftszusammenhalt der Spielerinnen zwischen 20 und 30 Jahren passt, was noch fehlt, ist eine motivierte Trainerin oder ein Trainer.

Foto: PT

Barsbüttel (pt) - Die Volleyball-Mädels von Barsbütteler SV wollen aufsteigen. "Damit wir es in der kommenden Saison in die Bezirksliga schaffen, brauchen wir einen Trainer mit Erfahrung für zielorientiertes Training. Mit einem dritten Platz hatten wir in der letzten Saison den Aufstieg knapp verpasst und mussten in der Bezirksklasse bleiben", sagt Franziska Jon, die bisher als Spielerin die Mannschaft trainiert.
Gespielt wird montags und mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich melden unter der Telefonnummer 0160-807 16 55 oder unter der E-Mail-Adresse franziskajon@gmail.com.




Direkter telefonischer Draht zu den Behörden
"115": Immer mehr machen mit

V.l.: Oliver Voigt, Landesansprechpartner für den Behördenruf - Staatskanzlei Schleswig-Holstein, Mareike Hartwig, Geschäftsstelle 115 in Schleswig-Holstein - dataport, und Landrat Dr. Christoph Mager, Kreis Herzogtum Lauenburg.

Foto: PT

Stormarn/Herzogtum Lauenburg (ciw) - Barsbüttel und Reinbek machen schon seit Monaten mit. Oststeinbek und die Kreisverwaltungen in Bad Oldesloe und Ratzeburg sowie die Gemeinde Oststeinbek und das Amt Siek sind seit dem 15. Juli dabei. Wentorf überlegt noch. Nur Glinde winkt ab. Die bundesweit einheitliche Behördenrufnummer 115, die dem Bürger schnell den zuständigen Sachbearbeiter vermittelt und viele Standardfragen sofort beantwortet, gewinnt mehr und mehr Freunde.
Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr ist der Service-Verbund, finanziert vom Innenministerium in Kiel, erreichbar. Landesweit sind 80 Prozent der Verwaltungen von Gemeinden, Städten und Kreisen angeschlossen. 75 Prozent der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden entgegengenommen. 65 Prozent der Anfragen sollen gleich beim ersten Kontakt beantwortet werden können. Ansonsten werden sie schnell an die jeweilige Kommune weitergeleitet. Den Gemeinden entstehen keine Kosten. Sie müssen lediglich einen sogenannten "Zuständigkeitsfinder" auf der Homepage pflegen, auf den das Servicecenter zugreifen kann.
Nach einem Jahr macht sich in Barsbüttel allerdings Ernüchterung breit: "Wir haben heute durchschnittlich nur einen Anruf bei 115 in der Woche", sagt der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Böckmann (CDU). "Anfangs waren es wöchentlich etwa 14. Es hat sich trotzdem bewährt. Wir bleiben dabei." In einer kleinen Gemeinde gehe es eben sehr persönlich zu. Und auch der Internet-Auftritt helfe dabei, den Weg zu den zuständigen Mitarbeitern zu ebnen. Reinbek, seit fünf Monaten dabei, kann noch kein Resümee ziehen. Geplant sei, die Telefonzentrale komplett auf 115 umzustellen. Wieviel sie damit sparen, wollen die Reinbeker vom Innenminsterium erfahren. Man warte darauf, hieß es aus dem Rathaus.
Gründe zum Mitmachen sind für Oststeinbeks Bürgermeister Jürgen Hettwer vor allem mehr Service für den Bürger unter andeem aufgrund der längeren Erreichbarkeit und das angeschlossene Gebärdentelefon, das die Gemeinde alleine so nicht bieten könne.
Glindes Bürgermeister Rainhard Zug bleibt dagegen bei seiner Ablehnung. "Mit 115 würde die Kommunikation mit der Stadtverwaltung anonymer, was keiner will", sagte er. "Im Übrigen entwickelt sich die Kommunikation immer mehr über das Internet. Es ist wichtig, das auszubauen."



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